Mobilität KOMMUNIZIEREN

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Die Beschäftigung mit dem Thema „alternative Mobilität für den ländlichen Raum“ bringt auf vielen verschiedenen Ebenen kommunikative Herausforderungen mit sich. UbiGo betreibt Kommunikation in mehreren Richtungen: wir kommunizieren die Anliegen, die uns wichtig sind; wir versuchen ins Gespräch zu kommen, zuzuhören, und die Bedürfnisse wahrzunehmen, die die verschiedenen beteiligten Personen haben; und wir bemühen uns auch darum, die beteiligten Personen untereinander ins Gespräch zu bringen und miteinander zu vernetzen. Denn die Aufgabe, ein alternatives Mobilitätssystem zu schaffen, kann nur gemeinsam, durch die Bündelung von Kräften bewältigt werden.

Kommunikationsherausforderungen für alternative Mobilität

allen StakeholderInnen gegenüber

  • Vision: wie könnte es sein? Der Erfolg des Automobils im 20. Jahrhundert war derartig durchschlagend, dass es so fest in unseren Köpfen verankert ist, dass es vielen fast die natürliche Art der Fortbewegung zu sein scheint. Die Aufgabe für das 21. Jahrhundert wird es sein, neue Bilder zu schaffen. Bilder, die zeigen, wie es sein könnte und wie es besser gehen könnte. Das Automobil ist nicht die Krone der Schöpfung, wir haben heute die technologischen Möglichkeiten, um unabhängige und selbstbestimmte Mobilität zu einem Gemeingut zu machen. Durch die Kommunikation unserer Vision agieren wir nicht mit dem erhobenen Zeigefinger, sondern erreichen eine Veränderung, indem wir die Menschen dafür begeistern.
  • Wissen, Fakten, Forschungsergebnisse, Zusammenhänge: wie ist es wirklich? Dass die Abgase unserer Fahrzeuge eine schädliche Wirkung auf uns und unsere Umwelt haben, ist den meisten Menschen durchaus bewusst. In welchem Ausmaß dies der Fall ist und wie dringend eine Änderung unseres Mobilitätsverhaltens angezeigt wäre, wird aber gerne verdrängt.

den NutzerInnen gegenüber

  • Anleitung: wie funktioniert das? Aus dem Bedürfnis und der Notwendigkeit heraus, alternative Mobilitätsangebote zu entwickeln, sind in den letzten Jahren in zahlreichen österreichischen Gemeinden Einzelinitiativen entstanden, in denen kleinräumige flexible Lösungen umgesetzt wurden. Weil diese Angebote neu sind und anders funktionieren, als wir es bisher von den öffentlichen Verkehrsmitteln gewohnt waren, braucht deren Einführung eine gute Begleitung.
    Bei der Unterstützung multimodaler Lebensstile kommt den Auskunftssystemen eine besondere Rolle zu. In Österreich wurde mit der Verkehrsauskunft Österreich (VAO) bereits ein vorbildlicher erster Schritt gesetzt. Über Plattformen wie anachb.at ermöglicht sie eine umfassende Beauskunftung über die verschiedenen Verkehrsmittel und macht diese direkt vergleichbar. Leider werden die meisten österreichischen Bedarfsverkehre in der VAO bisher nicht berücksichtigt.
  • Qualitäten, Marketing: warum ist das für mich attraktiv? Damit alternative Mobilitätsangebote eine hohe Wirkung erzielen können, ist es in der Regel sinnvoll und notwendig, eine möglichst große Zahl an Menschen dafür zu begeistern. Daher muss große Sorgfalt darauf verwendet werden, dass ein Bedarfsverkehr beispielsweise nicht so wahrgenommen wird, als wäre er nur für eine sehr bestimmte Zielgruppe (z.B. SeniorInnen) gedacht.

Aktivitäten von UbiGo in diesem Bereich

In Kooperation mit unseren Partnerinnen und Partnern können wir auf allen Ebenen der Kommunikation professionelle Unterstützung anbieten:

Konzeption
Wir entwickeln Workshop-Formate und stehen Ihnen für die Begleitung partizipativer Prozesse zur Konzeption neuer Angebote zur Verfügung.
Einführungsmarketing
Wir unterstützen Sie bei der Kommunikationsarbeit und Marketingbegleitung bei der Einführung neuer Mobilitätsangebote.
Datenvisualisierung
Gerne bringen wir im Rahmen kooperativer Projekte unsere Expertise in der Datenvisualisierung und in der Kommunikation wissenschaftlicher Forschungsergebnisse ein.
Bedarfsverkehr-Datenbank
Mit der Datenbank österreichischer Bedarfsverkehre (zugänglich über bedarfsverkehr.at) haben wir die Grundlage dafür geschaffen, bedarfsorientierte Angebote in die intermodale Beauskunftung (wie z.B. die Verkehrsauskunft Österreich und die darauf zugreifenden Auskunftsdienste) zu integrieren.